Rahmenbedingung Rahmenbedingungen
Nutzung & Ausbaustandard
PG-02
pragmaticBIM.ch/pg-02
Festgelegt wird, welche Nutzungen das Gebäude aufnimmt und welcher Ausbaustandard für welche Räume gilt. Diese Festlegung ist die Grundlage, um Räume entsprechend ihrer Nutzung zu planen und die vereinbarten Anforderungen nachvollziehbar zu prüfen.
Erläuterung
Ohne sie lassen sich Raumprogramm, Möblierbarkeit und Ausbau nicht gegen vereinbarte Anforderungen abgleichen; Abweichungen zeigen sich erst bei der Nutzerabstimmung oder im Betrieb.
Varianten
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FIT-01Standard
Betriebs- und Funktionsgrundlagen aus Testplanung, strukturiertes Raumprogramm und Planableitung aus dem 3D-Modell.
Aktiviert: Raumprogramm für Planerbeschaffung und Wettbewerb formulieren, Betriebs- und Funktionsgrundlagen mit Testplanung klären, Pläne aus dem Modell ableiten
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FIT-02Gehoben
Erweiterte Planung auf Raumebene - schematische Grundrisse aus dem Raummodell, Türen, Fassade, Deckenspiegel, koordiniertes Leuchtenkonzept und Leuchtenplanung, Grundleitungen, Fussbodenheizung, koordinierte Sanitärobjekte und Vorsatzschalen, Nutzerfreigabe typisierter Steckdosen, räumliche Visualisierung von Entscheiden und ihren Auswirkungen, Grundlagen für die Möblierungsausschreibung, Nachweis der Möblierbarkeit und Nutzerabstimmung mit groben Skizzen für Spezialräume.
Aktiviert: Raumprogramm für Planerbeschaffung und Wettbewerb formulieren, Betriebs- und Funktionsgrundlagen mit Testplanung klären, Pläne aus dem Modell ableiten, Layout mit schematischen Grundrissen planen, Grundlagen für die Türplanung ableiten, Fassade im Modell führen, Abhangdecken koordinieren, Leuchtenkonzept und Leuchtenplanung koordinieren, Trockenbauverstärkungen planen, Entwässerung und Abwasser früh koordinieren, Sanitärobjekte koordinieren, Grundlagen für die Fussbodenheizung bereitstellen, Möblierung planen und Möbel beschaffen, Möblierbarkeit nachweisen, Spezialräume mit Nutzenden abstimmen, Steckdosentypen mit Nutzenden freigeben, Entscheide und Auswirkungen visualisieren
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FIT-03Premium
Visualisierungen für Nutzungsvereinbarungen ab Modell.
Aktiviert: Raumprogramm für Planerbeschaffung und Wettbewerb formulieren, Betriebs- und Funktionsgrundlagen mit Testplanung klären, Pläne aus dem Modell ableiten, Layout mit schematischen Grundrissen planen, Grundlagen für die Türplanung ableiten, Fassade im Modell führen, Abhangdecken koordinieren, Leuchtenkonzept und Leuchtenplanung koordinieren, Trockenbauverstärkungen planen, Entwässerung und Abwasser früh koordinieren, Sanitärobjekte koordinieren, Grundlagen für die Fussbodenheizung bereitstellen, Möblierung planen und Möbel beschaffen, Möblierbarkeit nachweisen, Spezialräume mit Nutzenden abstimmen, Steckdosentypen mit Nutzenden freigeben, Entscheide und Auswirkungen visualisieren, Visualisierungen aus dem Modell erstellen, Nutzungsvereinbarung Tragwerk raumweise visualisieren, Nutzungsvereinbarung Gebäudetechnik raumweise visualisieren, Nutzungsvereinbarung Soll-Ist abgleichen
Aktivierte Anwendungsfälle
BES · Bestellung
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BES-ROOM-PROGRAMRaumprogramm für Planerbeschaffung und Wettbewerb formulieren
Räume und ihre Anforderungen bereits mit der Bestellung strukturiert definieren, damit alle Planenden vom ersten Tag an dieselbe stabile Datengrundlage verwenden.
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BES-FUNCTIONAL-BRIEFBetriebs- und Funktionsgrundlagen mit Testplanung klären
Betrieb, Funktionen und Flächen vor der Beschaffung räumlich überprüfen, ohne die spätere bauliche Lösung vorwegzunehmen.
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DES-FURNITUREMöblierung planen und Möbel beschaffen
Möblierung im Modell abbilden, damit Varianten, Möbellisten und räumliche Anforderungen frühzeitig abgestimmt und für die Beschaffung zuverlässig weiterverwendet werden können.
DES · Planung
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DES-DRAWINGSPläne aus dem Modell ableiten
Pläne aus dem 3D-Modell ableiten und damit prüfen, ob Geometrie und Bauteile vollständig und planungskonsistent sind.
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DES-LAYOUTLayout mit schematischen Grundrissen planen
Raumlayout nur über Räume modellieren und schematische Grundrisse ableiten - Wandänderungen mit wenigen Klicks.
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DES-DOORGrundlagen für die Türplanung ableiten
Türplanungsgrundlagen aus dem Modell ableiten, damit Türlisten und Fachkoordination nicht auf verstreuten Einzelangaben beruhen.
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DES-FACADEFassade im Modell führen
Gebäudehülle im Modell führen - einfache Aufbauten als mehrschichtiger Bauteil, komplexe Aufbauten mit einzeln konstruierten Fassadenschichten.
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DES-CEILING-MIRRORAbhangdecken koordinieren
Abhangdecken von der frühen Raumzuweisung bis zur ausführungsreifen Schichtmodellierung im Modell abbilden, damit Ausbau und TGA zuverlässig koordiniert werden können.
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DES-LIGHTING-COORDLeuchtenkonzept und Leuchtenplanung koordinieren
Leuchtenkonzept, Architektur und technische Leuchtenplanung bewusst zusammenführen, damit der freigegebene gestalterische Ansatz im Elektro- oder Lichtplanermodell korrekt umgesetzt wird.
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DES-DRYWALL-REINFTrockenbauverstärkungen planen
Verstärkungen für wandmontierte Einbauten bewusst planen, damit sie ausgeschrieben und vor dem Schliessen der Trockenbauwände ausgeführt werden.
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DES-BASIC-PIPINGEntwässerung und Abwasser früh koordinieren
Entwässerung und Abwasser früh im Modell koordinieren - bevor Kollisionen in Steigzonen und unter der Bodenplatte teure Planungsänderungen auslösen.
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DES-SANITARY-FIXTURE-COORDSanitärobjekte koordinieren
Sanitärobjekte von der ersten Platzierung bis zur detaillierten Sanitärplanung gemeinsam abstimmen, damit Anschlüsse und Vorsatzschalen zu den freigegebenen Positionen und Abmessungen passen.
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DES-UNDERFLOOR-HEATINGGrundlagen für die Fussbodenheizung bereitstellen
Raum-, Bodenaufbau- und Heizlastangaben früh zusammenführen, damit die Fussbodenheizung nicht auf unvollständigen Annahmen geplant wird.
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DES-MODEL-VISVisualisierungen aus dem Modell erstellen
Visualisierungen manuell oder mit generativer KI aus einer angemessenen geometrischen Grundlage erstellen, ohne das Planungs- und Ausführungsmodell mit rein visuellen Details zu überladen.
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DES-USAGE-AGREEMENTNutzungsvereinbarung Tragwerk raumweise visualisieren
Nutzungs- und Tragwerksanforderungen der Nutzungsvereinbarung raumweise im Modell führen und daraus lesbare Visualisierungen ableiten.
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DES-MEP-USAGE-AGREEMENTNutzungsvereinbarung Gebäudetechnik raumweise visualisieren
Vereinbarte Raumkonditionen und Nutzungsannahmen im Modell führen und als verständliche Themenpläne visualisieren.
QAS · Qualitätssicherung
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QAS-FURNISHABILITYMöblierbarkeit nachweisen
Möblierbarkeit von Innenräumen so nachweisen, dass Besteller ohne Planlesekompetenz entscheiden und freigeben können.
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QAS-SPECIAL-ROOM-USERSpezialräume mit Nutzenden abstimmen
Spezialräume grob im Modell skizzieren und mit den künftigen Nutzenden abstimmen, bevor im Gesamtmodell sauber modelliert wird. Ziel ist, Entscheide für Planungssicherheit herbeizuführen.
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QAS-OUTLET-USERSteckdosentypen mit Nutzenden freigeben
Wiederkehrende Steckdosentypen und ihre typischen Positionen mit den Nutzenden abstimmen, damit die Elektroplanung auf klaren Entscheiden beruht, ohne jede einzelne Steckdose freigeben zu lassen.
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QAS-DECISION-VISEntscheide und Auswirkungen visualisieren
Visualisierungen helfen Planungsteams, Entscheide und ihre Auswirkungen räumlich verständlich zu machen und rechtzeitig verbindlich herbeizuführen.
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QAS-USAGE-AGREEMENTNutzungsvereinbarung Soll-Ist abgleichen
Vereinbarte Anforderungen und nachgewiesene Planungswerte je Raum vergleichen, damit Abweichungen in Tragwerk und Gebäudetechnik vor der Freigabe sichtbar werden.
Weitere Rahmenbedingungen
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PG-39
Hindernisfreiheit
Festgelegt wird, wie weit das Gebäude über das gesetzliche Minimum nach SIA 500 hinaus hindernisfrei ist: anpassbar oder durchgehend rollstuhlgerecht. Die Festlegung bestimmt Türen, Räume und Erschliessung.
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PG-37
Raumklima
Festgelegt wird, ob Räume nur beheizt, zusätzlich gekühlt oder in Temperatur und Feuchte geregelt werden. Die Festlegung bestimmt die Raumtypen mit ihren Sollwerten und die Gebäudetechnik.
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PG-34
Energiestandard
Festgelegt wird, ob das Gebäude das gesetzliche Minimum erfüllt oder einen Standard wie Minergie, Minergie-P oder Minergie-A erreicht. Der Standard bestimmt Aussenwände, Dächer, Fenster und die Luftdichtheit der Gebäudehülle.