Gemeinsames Bezugsmodell für Planung und Ausführung
QAS-MODEL-REF · Allgemein · Qualitätssicherung
Ein gemeinsames, georeferenziertes Bezugsmodell von Anfang an festlegen - die meisten Koordinationsfehler entstehen durch nicht ausgerichtete Modelle; Nachkorrekturen sind aufwendig und fehleranfällig.
Ausgangslage
- Fachmodelle starten oft mit unterschiedlichen Nullpunkten, Drehungen oder Höhenbezügen.
- Die meisten Koordinationsfehler entstehen, weil Modelle nicht auf denselben räumlichen Bezug ausgerichtet sind.
- Späteres Verschieben und Nachführen aller Modelle ist kompliziert, teuer und riskiert Inkonsistenzen bis in die Ausführung.
Ziel & Nutzen
- Verbindlichen räumlichen Bezug für Planung und Ausführung einmal früh festlegen und für alle Disziplinen nutzen.
- Georeferenzierung in LV95 sicherstellen; idealerweise liefert ein Geometer das Bezugsmodell.
- Einheitliche Bezeichnung der räumlichen Struktur (Projekt, Planungsperimeter, Gebäude, Geschoss) und Projektphase als gemeinsame Modellgrundlage.
Ablauf
- Geometer beauftragen und mindestens drei Bezugspunkte im Planungsperimeter festlegen.
- Bezugsmodell georeferenziert in LV95 liefern und als verbindliche Grundlage freigeben.
- Alle Fachmodelle darauf ausrichten und die Ausrichtung vor Koordinationsprüfungen verifizieren.
Ergebnis
- Gemeinsames Bezugsmodell mit benannter räumlicher Struktur und mindestens drei LV95-Bezugspunkten als stabile Basis für Planung, Koordination und Ausführung.
Lieferobjekte
- Bezugsmodell mit IfcProject, IfcSite, IfcBuilding und IfcBuildingStorey, georeferenziert in LV95 (EPSG:2056)
- Name für Projekt, Planungsperimeter, Gebäude und Geschoss; Phase am Projekt gemäss SIA 112
- Mindestens drei Bezugspunkte als IfcBuildingElementProxy mit PredefinedType=USERDEFINED und ObjectType=Bezugspunkt
- Name und Reference je Bezugspunkt gemäss Vermessung; Lage und Höhe in LV95